FIALA Joseph (1748-1816)
»Fagottquartett« (Streichquartett)

Joseph Fiala, in Westböhmen geboren, war u. a. Mitglied der Salzburger Hofmusik.
Er stand in engem Umgang mit den Mozarts und ist oft in den Tagebüchern von Nannerl Mozart
genannt. Über seine Kompositionen urteilte Mozart 1777:
»…ich muß sagen, daß sie recht hübsch sind. Er hat gute gedancken.«
Das musikantische Quartett F-Dur ist in zwei voneinander abweichenden Besetzungsmöglichkeiten überliefert:
als Quartett für Violine, Viola I (solo), Viola II und Violoncello und als Quartett für Fagott, Violine, Viola und
Violoncello. Einzelstimmen für beide Aufführungsmöglichkeiten liegen bei.
Herausgeber dieser Erstveröffentlichung ist Dr. Robert Münster.
Aufführungsdauer ca. 15'00''

BMC 01
Partitur und Stimmen
21,00 €


GLEISSNER Franz (1759-1818)
»Flötenquartett«

Gleissner war ein vielseitig begabter und einfallsreicher Komponist, dessen Bedeutung noch immer unterschätzt wird.
Er stand seit 1792 im Dienste des Münchner Hofs, erstellte ein erstes Verzeichnis von Mozarts kompositorischem
Nachlass und widmete sich ab dem Jahre 1803 fast ausschließlich der Notenlithografie. Zu seinen spätesten
Werken gehört das um 1810 von ihm selbst herausgegebene Quartett für Flöte, Violine, Viola und Violoncello.
Das dreisätzige, ebenso melodiöse wie musikalische, für die Interpreten dankbare Werk steht, auch seiner aparten harmonischen
Wendungen wegen, an der Schwelle zur Frühromantik.
Herausgeber: Dr. Robert Münster.
Aufführungsdauer ca. 17'00''

BMC 02
Partitur und Stimmen
27,00 €


HAYDN Johann Michael (1737-1806)
Cassatio Es-Dur
Für Wolfgang Amadeus Mozart waren die Kammermusikkompositionen
Michael Haydns ein gern herangezogenes Vorbild. Ein besonders schönes Beispiel für Haydns lebendigen und
ansprechenden Stil ist die bisher unveröffentlichte 7-sätzige »Cassatio in Es-Dur«, einer Serenade für zwei Hörner,
zwei Violinen, zwei Violen und Violoncello(Kontrabass). Es bieten sich sowohl eine solistisch wie auch eine chorisch
besetzte Aufführungsmöglichkeit an. Spieldauer etwa 18 Minuten.
Wiederentdecker und Herausgeber ist Kurt Janetzky.

BMC 03
Partitur und 14 Stimmen
54,00 €


BÉDARD Jean Baptiste (1765- ca.1815)
Duo concertant et facile
Über das Leben des Komponisten ist nur wenig bekannt. Er wurde ca. 1765 in der Bretagne geboren und starb 1815 in
Paris. Bédard war ein hervorragender Violinist, Herausgeber eines Violin-Schulwerkes und komponierte u. a. dieses Duo
für Harfe und Horn, ein zweisätziges Werk, das dem Hornsolisten keine überdurchschnittlich-virtuosen Fähigkeiten abverlangt.
Der sehr klangvolle Harfenpart ermöglicht über die Begleitfunktion hinaus dem Harfenspieler reichlich Möglichkeiten
für eigenes Konzertieren.
Herausgeber: Kurt Janetzky.

BMC 04
Partitur und Stimme
18,00 €


FIALA Joseph (1748-1816)
Parthia in G
5-sätzige Bläserserenade (WV 5.41) für Oboe(Flöte), Klarinette, Horn und Fagott, herausgegeben von Claus
Reinländer. Erstausgabe einer Abschrift aus dem Kloster Osecky bei Duchcov im Nationalmuseum Prag.
Blastechnisch stellt das Stück keine allzu großen Anforderungen. Die erste Stimme kann auch durch eine Flöte dargestellt werden.

BMC 05
Partitur und Stimmen


MICHL Joseph Willibald (17??-1813)
Divertimento (Sextett)
Michl, in der Oberpfalz geboren, vervollkommnete seine außerordentliche musikalische Begabung bei P. Camerloher,
war kurfürstlicher Hofkompositeur von Max III. Joseph in München und wirkte ab 1780 im nahegelegenen Kloster
Weyarn. Er ist einer der vielen Kleinmeister, ohne deren Wirken die reiche Musikpflege des 18. Jahrhunderts nicht
denkbar gewesen wäre. Sein Divertimento für Oboe, zwei Hörner, Violine, Viola und Violoncello weist fast die
gleiche Besetzung wie Mozarts »Nannerl-Septett« auf und bietet sich als Pendant dazu für Aufführungen und Konzerte
an.
Herausgeber: Dr. Robert Münster

BMC 06
Partitur und Stimmen
42,00 €